Freitag, 11. Februar 2011

Nebenwirkungen

Früher hatte man Kräuter. Heute Tabletten. Sie sorgen dafür, dass man schnellstmöglich wieder gesund wird oder weniger Schmerzen hat. Um mit der Leistungsgesellschaft vor allem in Beruf und Schule wieder mithalten zu können. Auch gegen Schlafprobleme gibt es dutzende Produkte.

Man könnte meinen, ich hätte ein Faible für Tabletten. Falsch, aber für die Verpackungen. Interessantes über Design, Typo und tausend andere Dinge kann man sich so aneignen und später dann herauslesen. Auch als Fotomotiv sind sie nicht undankbar, wenn man noch die Kräfte dazu hat.

Ich schweife ab, was haben wir noch einmal über den roten Faden in der Schule gelernt? ... Über unser Schulsystem könnte ich auch ganze Bücher füllen ... das ist es mir aber nicht wert ... außerdem möchte ich das euch auch nicht antun. Das haben meine Leser nicht verdient!

Aber heute schauen wir uns die Gebrauchsinformation genauer an.

Keine Angst, ich werde jetzt weder über die viel zu kleine Schrift (ein Schelm, wer Böses denkt) herziehen noch über bizarre Übersetzungsfehler mich lustig machen.

Es geht heute um ein ein ernstes Thema: Tabletten und deren Nebenwirkungen

Nun lasst mich mit dem Zitieren beginnen:

"XY ist im Allgemeinen gut verträglich." Gut zu wissen, wie beruhigend. Auch gegen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Schwindel, Schwellungen, Schlaflosigkeit .... sind wir ja schon längst abgehärtet.

Aber Haarausfall, Depression, Nierenschäden, Nierenversagen, ... sollten uns eigentlich schon nachdenklich machen?

1 Kommentar:

Sarah-Maria hat gesagt…

haha^^
ja, die liste der nebenwirkungen lässt mich auch jedesmal erschaudern. vor allem, wenn es sich eigentlich um "leichte" medikamente handelt.... aber ich nehme tabletten eigentlich ohnehin nur, wenn es nicht anders geht. hab nicht mal kopfschmerztabletten vorrätig zu hause^^